Freiberufler-Kompass

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Wie viel musst du fürs Finanzamt zurücklegen?

Trag deinen erwarteten Gewinn ein. Du siehst Einkommensteuer, Soli und Kirchensteuer für 2026 und den Betrag, den du jeden Monat beiseitelegen solltest.

Steuerunterlagen, Taschenrechner, Kuli und Textmarker auf einem Schreibtisch
€Einnahmen minus Betriebsausgaben, ohne Umsatzsteuer.
€Vor allem Kranken- und Pflegeversicherung und Rentenbeiträge.
Veranlagung
Kirchensteuer und Vorauszahlungen
8 % in Bayern und Baden-Württemberg, sonst 9 %.
€Was du dieses Jahr bereits ans Finanzamt überwiesen hast.

Rechenweg

  1. Gewinn–
  2. Vorsorge und Pauschbetrag 36 €–
  3. Zu versteuerndes Einkommen–
  4. Einkommensteuernach § 32a EStG, Tarif 2026–
  5. Solidaritätszuschlag–
  6. Kirchensteuer–
  7. Steuern im Jahr–
  8. Monate–
  9. Jeden Monat zurücklegen–

Pro Quartal: –


Noch offen nach Vorauszahlungen: –

Kostenlos und ohne Partnerlinks. Deine Eingaben bleiben in deinem Browser. Werte geprüft am 6. November 2026. Wie wir uns finanzieren

Was der Rechner berücksichtigt

Vom Gewinn ziehen wir deine Vorsorge und den Sonderausgaben-Pauschbetrag von 36 € ab. Auf den Rest wenden wir den Einkommensteuertarif 2026 an. Den Grundfreibetrag von 12.348 € enthält der Tarif schon. Bei Zusammenveranlagung rechnen wir mit dem Splittingverfahren.

Soli fällt erst an, wenn deine Einkommensteuer über 20.350 € liegt, bei Zusammenveranlagung über 40.700 €. Danach steigt er schrittweise auf 5,5 %.

Liniendiagramm: Anteil von Einkommensteuer und Soli am Gewinn 2026, 11,2 % bei 40.000 €, 18,1 % bei 60.000 €, 27,9 % bei 100.000 €
Je höher der Gewinn, desto größer der Anteil für das Finanzamt. Berechnet mit dem Tarif 2026.

Wann das Finanzamt kassiert

Nach deiner ersten Steuererklärung setzt das Finanzamt meist Vorauszahlungen fest. Fällig sind sie am 10. März, 10. Juni, 10. September und 10. Dezember. Im ersten Jahr kommt oft keine Vorauszahlung, dafür im zweiten Jahr die Nachzahlung und die neuen Vorauszahlungen fast gleichzeitig. Genau dafür ist die Rücklage da.

Umsatzsteuer ist im Ergebnis nicht enthalten. Bist du nicht Kleinunternehmer, legst du die eingenommene Umsatzsteuer zusätzlich komplett zurück.

Keine Steuerberatung. Die Rechner schätzen nach dem Grundtarif 2026. Kinderfreibeträge, weitere Einkünfte, Sonderausgaben und Gewerbesteuer sind nicht berücksichtigt.

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Häufige Fragen zur Steuerrücklage

Wie viel Prozent sollte ich als Selbstständiger für Steuern zurücklegen?

Das hängt vom Gewinn ab. Mit 9.000 € Vorsorge sind es 2026 bei 40.000 € Gewinn rund 11 %, bei 60.000 € rund 18 % und bei 100.000 € rund 28 % für Einkommensteuer und Soli. Umsatzsteuer kommt komplett dazu.

Wie berechne ich meine Steuerrücklage?

Gewinn minus abziehbare Vorsorge und 36 € Pauschbetrag ergibt das zu versteuernde Einkommen. Darauf wendest du den Tarif 2026 an, addierst Soli und Kirchensteuer und teilst durch 12.

Wann muss ich Steuervorauszahlungen leisten?

Am 10. März, 10. Juni, 10. September und 10. Dezember, sobald das Finanzamt Vorauszahlungen festgesetzt hat.

Ab wann zahle ich Solidaritätszuschlag?

Erst wenn deine Einkommensteuer über 20.350 € liegt, bei Zusammenveranlagung über 40.700 €. Danach steigt er schrittweise auf 5,5 %.

Muss ich die Umsatzsteuer auch zurücklegen?

Ja, komplett. Sie gehört dem Finanzamt. Abziehen darfst du nur die Vorsteuer aus deinen eigenen Einkäufen.

Was passiert im zweiten Jahr der Selbstständigkeit?

Oft kommen die Nachzahlung für das erste Jahr und die ersten Vorauszahlungen fast gleichzeitig. Wer von Anfang an zurücklegt, ist darauf vorbereitet.

Rechnet der Rechner die Gewerbesteuer mit ein?

Nein. Freiberufler zahlen keine. Für Gewerbetreibende wird sie bis zu einem Hebesatz von rund 400 % fast vollständig auf die Einkommensteuer angerechnet.

Werden meine Eingaben gespeichert?

Nein. Der Rechner läuft nur in deinem Browser. Es werden keine Daten an uns oder Dritte übertragen.